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Geschichte

Der Musikverein Osnabrück e.V. besteht seit 1899 und gehört somit zu den ältesten Bürgerinitiativen der Stadt Osnabrück.
Anlass für die Gründung des Vereins war die finanzielle Situation bei der Durchführung von Konzerten, da dessen Träger - der 1853 gegründete Gesangverein - wegen Überschuldung seine Tätigkeit einstellen musste.

Eine Gruppe interessierter Bürger ergriff die Initiative zur Reorganisation des alten Gesangvereins und zur Gründung des Musikverein Osnabrück e.V.. Zudem stand mit dem Bau einer Stadthalle am Kollegienwall im Jahre 1899 zum ersten Mal ein angemessener Konzertsaal zur Verfügung.

Im Jahre 1924 wurde von der Verwaltung erstmalig die Stelle eines Städtischen Musikdirektors besetzt, an dessen Gehalt sich der Musikverein beteiligte.

Das Jahr 1938 bedeutete das vorläufige Ende des Musikvereins, der auf Anordnung höherer Stellen seine Selbständigkeit aufgeben musste.

In der Zeit des Neubeginns nach 1945 wäre das Wiedererstehen des Osnabrücker Musiklebens ohne die aktive Arbeit des Musikvereins und die großzügige Unterstützung seines damaligen Vorsitzenden, Gerhard Schoeller, nicht möglich gewesen.

Schoeller beteiligte sich nicht nur an der Gage des Musikdirektors; im Zuge der Währungsreform bezahlte er vorübergehend auch die Gehälter des gesamten Orchesters und rettete es so für die Stadt.

Das gemeinsame finanzielle Engagement der Stadt Osnabrück und des Musikverein Osnabrück e.V. währte bis zum Jahre 1965.
Danach konnte erstmalig ein musikalischer Leiter des Theaters und des Orchesters unter dem Titel eines Generalmusikdirektors bestellt werden.
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